Wärmedämmung

Bellen GmbH · Neuss seit 1958

Wärmedämmung

Ein schlecht gedämmtes Dach ist der größte Einzelverursacher von Wärmeverlusten im Gebäude. Bis zu 30 Prozent der Heizenergie eines ungedämmten Hauses entweichen durch das Dach – ungenutzter Aufwand, der sich Jahr für Jahr in der Heizkostenabrechnung widerspiegelt. Die Bellen GmbH führt Dachdämmungsarbeiten in Neuss, Dormagen und dem Rhein-Kreis Neuss aus – fachgerecht nach GEG und mit Materialien, die dauerhaft ihre Dämmeigenschaften behalten.

Dachsparrendämmung – drei Varianten, eine Entscheidung

Bei der Dämmung von Steildächern unterscheiden wir grundsätzlich drei Einbaulagen – die Wahl hängt von Dachaufbau, verfügbarem Platz und dem angestrebten U-Wert ab:

Zwischensparrendämmung

Die Zwischensparrendämmung ist die häufigste Methode bei der Sanierung bestehender Dächer in Neuss und Dormagen. Dämmstoffplatten oder -matten werden passgenau zwischen die Dachsparren eingebaut. Als Materialien kommen Mineralwolle (Glaswolle, Steinwolle), Holzfaserdämmplatten oder Zellulosedämmung in Frage – je nach Anforderung an Schallschutz, Feuchtepufferung und Brandverhalten.

Eine reine Zwischensparrendämmung füllt den Sparrenquerschnitt vollständig aus. Da die Sparren selbst jedoch Wärmebrücken darstellen, empfiehlt sich zur Optimierung des U-Werts eine ergänzende Untersparrendämmung.

Aufsparrendämmung

Bei der Aufsparrendämmung wird eine durchgehende Dämmschicht über den Sparren verlegt – in der Regel aus druckfesten Hartschaumplatten (PIR oder EPS) oder Holzfaserdämmplatten. Diese Variante vermeidet Wärmebrücken vollständig, erfordert aber eine Neueindeckung des Daches. Sie eignet sich daher besonders für Neubauten oder Dachsanierungen, bei denen die Eindeckung ohnehin erneuert wird.

Der Vorteil der Aufsparrendämmung: Der gesamte Dachraum bleibt nach innen hin nutzbar, da keine Dämmschicht den Innenraum einengt.

Untersparrendämmung

Die Untersparrendämmung wird zusätzlich unterhalb der Sparren angebracht und schließt die verbleibenden Wärmebrücken der Zwischensparrendämmung. Sie wird häufig als ergänzende Lage kombiniert und besteht meist aus flexiblen Dämmplatten oder einer Installationsebene mit integrierter Dämmung.

Flachdachdämmung – Wärme und Abdichtung in einem System

Bei Flachdächern sind Wärmedämmung und Abdichtung konstruktiv eng miteinander verknüpft. Wir unterscheiden zwischen dem Warmdach (Dämmung oberhalb der Tragkonstruktion, unter der Abdichtung) und dem umgekehrten Dach (Dämmung oberhalb der Abdichtung). Als Dämmstoffe kommen beim Flachdach druckfeste Platten aus Polyisocyanurat (PIR), expandiertem Polystyrol (EPS) oder extrudiertem Polystyrol (XPS) zum Einsatz.

Bei der Sanierung eines bestehenden Flachdaches prüfen wir zunächst, ob die vorhandene Dämmung feucht ist. Durchfeuchtete Dämmung verliert einen großen Teil ihrer Wirkung und muss vor der Neuabdichtung entfernt werden – andernfalls bleibt die neue Abdichtung wirkungslos.

GEG-Anforderungen – was beim Dach Pflicht ist

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt bei bestimmten Sanierungsmaßnahmen Mindestdämmwerte vor. Wer ein bestehendes Dach neu eindeckt oder die oberste Geschossdecke zugänglich macht, ist unter bestimmten Voraussetzungen zur nachträglichen Dämmung verpflichtet. Die aktuell geforderten U-Werte liegen für das Steildach bei 0,24 W/(m²K), für Flachdächer bei 0,20 W/(m²K).

Wir führen alle Dacharbeiten GEG-konform aus und dokumentieren die erreichten Dämmeigenschaften für Ihre Unterlagen – wichtig bei einem späteren Verkauf oder einer Vermietung des Gebäudes.

Fördermöglichkeiten für Dachdämmung

Für energetische Sanierungsmaßnahmen am Dach gibt es staatliche Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Einzelmaßnahmen – darunter Dachdämmung – mit einem Zuschuss von derzeit 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Bei Sanierung zum Effizienzhaus gibt es zusätzliche KfW-Kredite mit vergünstigten Zinssätzen.

Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Wir empfehlen, die Förderung direkt im Beratungsgespräch zu klären, damit kein Zuschuss verloren geht.

Dachdämmung in Neuss und Dormagen – Bellen GmbH seit 1958

  • Zwischen-, Auf- und Untersparrendämmung für Steildächer
  • Wärmedämmung für Flachdächer (Warmdach und umgekehrtes Dach)
  • Ausführung nach GEG mit Dokumentation der U-Werte
  • Beratung zu Förderprogrammen (BEG/BAFA, KfW) vor Auftragsbeginn
  • Drei staatlich geprüfte Meister: Volker W. Bellen, Miguel Bellen, Ricardo Bellen
  • Eingetragen in der Handwerksrolle der Handwerkskammer Düsseldorf (Nr. 1036467)

Sie möchten Ihr Dach dämmen lassen oder wissen, welcher Dämmstandard für Ihr Gebäude in Neuss oder Dormagen sinnvoll ist? Rufen Sie uns an unter 02137 – 9228870 oder fordern Sie Ihr unverbindliches Angebot an.

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Sie haben Interesse oder möchten wissen, was Ihr Vorhaben kostet? Wir antworten in der Regel noch am selben Werktag – ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.













    Häufige Fragen

    Bin ich zur Dachdämmung verpflichtet?

    Nach GEG (Gebäudeenergiegesetz) müssen bestimmte Bauteile beim Einbau oder Austausch Mindest-Dämmanforderungen erfüllen. Bei einer vollständigen Neueindeckung ist eine Dämmung auf den aktuell geforderten U-Wert Pflicht. Wir führen alle Arbeiten GEG-konform aus.

    Was kostet eine Dachdämmung?

    Je nach Dämmvariante, Material und Dachkonstruktion gibt es erhebliche Preisunterschiede. Eine Aufsparrendämmung ist aufwändiger als eine Zwischensparrendämmung, eliminiert dafür alle Wärmebrücken vollständig. Genaue Preise nach Aufmaß und Beratung.

    Wie viel Energie spare ich durch Dachdämmung?

    Ein ungedämmtes Dach verliert bis zu 30 % der Heizenergie. Eine gute Dachdämmung reduziert diese Verluste auf unter 5 %. Bei einem typischen Einfamilienhaus sind das mehrere hundert Euro Heizkosten pro Jahr.

    Gibt es Förderung für Dachdämmung?

    Ja. Das BAFA fördert Dachdämmung als Einzelmaßnahme über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit aktuell 15 % der förderfähigen Kosten. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden – wir beraten Sie dazu.

    Welche Dämmstärke ist sinnvoll?

    Die GEG-Mindestanforderung liegt für Steildächer bei U = 0,24 W/(m²K), für Flachdächer bei 0,20 W/(m²K). In vielen Fällen lässt sich durch Kombination aus Zwischen- und Untersparrendämmung ein deutlich besserer Wert erreichen – was langfristig mehr Energie spart.

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